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| Positive Erfahrungen mit dem vierten Schiedsrichter |
| 06.03.2003 |
Die Einführung des vierten Schiedsrichters zur Bundesliga-Rückrunde
hat sich bislang bewährt. Darüber herrschte beim turnusmäßigen
Schiedsrichter-Stützpunkt mit den 66 Bundesliga- und Zweitliga-Schiedsrichtern
sowie den zugehörigen Assistenten in Frankfurt Einigkeit.
Volker Roth, der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, hatte
diese Erwartung bereits vor Einführung des vierten Schiedsrichters in
einem Interview mit der DFB-Internetredaktion gehegt und darf sich
bislang bestätigt fühlen: Der "vierte Offizielle" wird zur Deeskalation
beitragen. Kooperation statt Konfrontation heißt die Devise.
Und vor allem wird er dem Assistenten an den Trainerbänken den Rücken für
seine eigentlichen Aufgaben freihalten." Schiedsrichter-Sprecher Manfred
Amerell: Den Spielern und Trainern gehört einmal ein Lob ausgesprochen,
denn der Umgang miteinander an der Seitenlinie verlief seit Einführung
des vierten Schiedsrichters bislang ohne Probleme.
Während des Schiedsrichter-Stützpunktes wurden zudem wie gewohnt die
Leistungen der Unparteiischen an den zurückliegenden Bundesliga-Spieltagen
aufgearbeitet. Anhand von 24 Videoszenen wurde gezielt noch einmal auf
bislang gezeigte Stärken und Schwächen eingegangen.
Volker Roth:
"Der Schwerpunkt lag insbesondere in den Bereichen Abseits-Entscheidungen
und Ahndung von Foulspielen. Den Schiedsrichter-Assistenten wurde noch
mal mit auf den Weg gegeben, sich in Höhe des zweitletzten Abwehrspielers
aufzuhalten, um Abseits-Situationen bestmöglich zu erkennen. Außerdem
sollen aggressive Foulspiele, die die Gesundheit des Gegners gefährden,
zwingend mit der Roten Karte geahndet werden."
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| erschienen am 6. März 2003 |
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